Mittwoch, 18. Januar 2017


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100.000 Teilnehmer im bayerischen Kinderarztvertrag

(lifePR) (München, ) Ein dreijähriger Junge aus Wertingen im Landkreis Dillingen ist der 100.000ste Teilnehmer im Kinder- und Jugendarztvertrag des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte und der AOK Bayern. Den Vertrag gibt es erst seit Ende Juni. Es ist der erste Vertrag dieser Art in Deutschland, der die besondere Rolle des Kinderarztes als Lotse durch das gesamte Leistungsgeschehen stärken soll. Teilnehmende Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr profitieren von zusätzlichen Leistungen.

"Mit dem Vertrag hat die AOK Bayern einen Meilenstein in der qualitativen Versorgung der Kinder und Jugendlichen im Freistaat gesetzt ", so Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern. Die pädiatriezentrierte Versorgung im Sinne des Vertrages lege bewusst einen Schwerpunkt auf die Vorsorge und Früherkennung. Die Vorsorgeleistungen werden nach Angaben der größten Krankenkasse im Freistaat um ein Hör- und Sehscreening und die Jugenduntersuchung (J2) erweitert. Zudem schließen die neuen Untersuchungen U10 (Entwicklungsanalyse) und U11 (Gesundheitsstatus) die Lücke der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder zwischen sieben und zehn Jahren. "Gerade in dieser Phase erfolgen wichtige Weichenstellungen für die soziale und gesundheitliche Entwicklung", so Platzer.

Durch den Vertrag besonders gefördert werden Hausbesuche der Kinderärzte. Die teilnehmenden Ärzte halten ein Wartezeitmanagement vor, das die Wartezeiten minimiert. Auf Wunsch übernehmen sie die Terminvereinbarung bei mitbehandelnden Ärzten. Angeboten werden neben der werktäglichen Sprechstunde auch Termine nach Vereinbarung, die insbesondere den Bedarf von berufstätigen Eltern und Notfälle berücksichtigen. Zudem verpflichten sich die Ärzte zu einer apparativen Mindestausstattung der Praxen. Für Ärzte und Eltern ist die Teilnahme an dem Vertrag freiwillig.

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