Montag, 05. Dezember 2016


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Ergebnis der repräsentativen Wahlstatistik zur Bundestagswahl am 27. September 2009 in Berlin vorgestellt

Die Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik zur Bundestagswahl am 27. September 2009 wurden heute in einem Pressegespräch im Berliner Rathaus vorgestellt

(lifePR) (Potsdam, ) Bei der repräsentativen Wahlstatistik handelt es sich um eine bundesweit gesetzlich geregelte Statistik, die Aufschluss gibt über die Wahlbeteiligung und die Stimmenabgabe unterschiedlicher Wählergruppen. Für die Statistik wurden rund 5% der Wahllokale und Briefwahlbezirke durch eine Zufallsstichprobe ausgewählt. In diesen Wahlbezirken sind Stimmzettel mit Unterscheidungsaufdrucken für Geschlecht und fünf Altersgruppen ausgegeben worden. Außerdem liefert die repräsentative Wahlstatistik durch Auszählen der Wählerverzeichnisse in den ausgewählten Wahlbezirken Informationen über Wahlberechtigte und die Wahlbeteiligung nach Geschlecht und zehn Altersgruppen.

Die wesentlichen Ergebnisse lauten kurz gefasst:

- Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl stieg mit dem Alter an. Am niedrigsten war die Beteiligung bei den 21- bis unter 25-Jährigen mit 60,4% und am höchsten bei den 60- bis unter 70-Jährigen mit 78,9%. Im Vergleich zur letzten Bundestagswahl ist die Teilnahme bei den jüngsten Wahlberechtigten am stärksten gesunken (-9,5 Prozentpunkte verglichen mit dem Gesamtrückgang von -5,8 Prozentpunkten).

- Die CDU, die bei der Bundestagswahl in Berlin vor der Partei DIE LINKE und der SPD die stärkste Partei in Berlin wurde, erzielte ihr bestes Zweitstimmenergebnis bei den ältesten Wählern und zwar 32,9% im Alter von 60 und mehr Jahren. Nur in dieser Altersgruppe wurden sie die stärkste Partei in Berlin.

- Die LINKEN errangen ihre besten Zweitstimmenergebnisse im Ostteil und dort vor allem bei den ältesten Wählern (44,0%). Im Westteil dagegen fanden sie in dieser Altergruppe die geringste Unterstützung (6,9%).

- Bei der SPD ist der Zusammenhang mit dem Alter weniger stark ausgeprägt. Lediglich bei den Älteren hat sie überdurchschnittlich abgeschnitten.

- Bei den Wählern im Alter von 18 bis unter 45 Jahren waren die GRÜNEN die stärkste Partei. Das beste Zweitstimmenergebnis erzielten die Bündnisgrünen bei den 35- bis unter 45-Jährigen mit 24,2%. Außerdem neigten Frauen der Partei stärker zu (17,9%) als Männer (14,8%)

- Die FDP konnte dagegen bei den Männern etwas bessere Ergebnisse erzielen, als bei den Frauen: 12,4% der Männer votierten für sie mit der Zweitstimme, aber nur 10,3% der Frauen.

Der Statistische Bericht ist zum kostenfreien Download im PDF-Format im Internetangebot des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg unter www.statistik-berlinbrandenburg.de unter "Statistiken", "Wahlen", "Bundestagswahlen" und "Statistische Berichte" abrufbar.

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