Dienstag, 06. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 537897

Bruttomonatsverdienste im Land Brandenburg im Jahr 2014 um 1,9 Prozent gestiegen

(lifePR) (Potsdam, ) Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, lag nach den Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst aller vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einschließlich Sonderzahlungen im Jahr 2014 im Land Brandenburg bei 2 553 EUR. Dies waren 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr und ein stärkerer Anstieg als bei den Verbraucherpreisen (+1,0 Prozent) im gleichen Zeitraum. Dabei wurde im Produzierenden Gewerbe (2 766 EUR; +2,0 Prozent) mehr verdient als im Dienstleistungsbereich (2 482 EUR; +1,8 Prozent).

Die Verdienstentwicklung 2014 war durch im Jahresverlauf stetig steigende Zuwächse gegenüber den Vorjahresquartalen gekennzeichnet. Während die Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen im ersten Quartal 2014 im Schnitt um lediglich 0,9 Prozent stiegen, waren es im zweiten Quartal +1,3 Prozent, im dritten +2,5 Prozent und vierten Quartal 2014 sogar +3,2 Prozent. Dagegen schwächte sich der Anstieg der Verbraucherpreise von Quartal zu Quartal ab. Die jährliche Teuerungsrate sank kontinuierlich von +1,2 Prozent im ersten Quartal 2014, über +1,0 Prozent im zweiten und +0,9 Prozent im dritten Quartal letztendlich bis auf +0,6 Prozent im vierten Quartal 2014.

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhielten im Jahr 2014 einschließlich Sonderzahlungen durchschnittlich 3 053 EUR (+2,5 Prozent) im Monat bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39,7 Stunden (0,6 Prozent). Während ihr Monatsverdienst im Produzierenden Gewerbe bei 2 944 EUR lag (+2,4 Prozent), betrug er im Dienstleistungsbereich im Schnitt monatlich 3 105 EUR (+2,6 Prozent). Dafür mussten in Vollzeit Tätige im Dienstleistungsbereich mit durchschnittlich 39,9 Wochenstunden etwas länger arbeiten als im Produzierenden Gewerbe (39,4 Stunden). Den mit Abstand höchsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst einschließlich Sonderzahlungen erhielten Vollzeitbeschäftigte im Bereich Information und Kommunikation. Es folgten die Energieversorgung (4 681 EUR), der Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden (4 637 EUR) sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (4 281 EUR). Die niedrigsten Monatsverdienste erhielten Vollzeitbeschäftigte im Gastgewerbe (1 737 EUR) und für sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (2 075 EUR).

Auch konnten Abweichungen in Bezug auf die Qualifikation beobachtet werden.

Während der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst vollzeitbeschäftigter Spezialistinnen und Spezialisten sowie Meisterinnen und Meister inklusive Sonderzahlungen bei 3 863 EUR lag und vollzeitbeschäftigte Führungskräfte in leitender Stellung sogar 5 994 EUR erzielten, kamen in Vollzeit tätige Facharbeiterinnen und Facharbeiter mit 2 554 EUR sowie angelernte und ungelernte Vollzeittätige mit monatlich1 983 bzw. 1 767 EUR auf weit niedrigere Verdienste.

Hinsichtlich der Geschlechter gab es 2014 weiterhin erkennbare Unterschiede. Männer verdienten einschließlich Sonderzahlungen mit 2 826 EUR monatlich mehr als Frauen (2 260 EUR). Auch sind die Monatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen aller beschäftigten Männer gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent gestiegen, während die aller beschäftigten Frauen mit -0,1 Prozent geringfügig zurückgingen.

Über das Datenangebot des Bereiches Verdienste informiert:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Telefon 030 9021-3318, Fax: 030 9028-4011
E-Mail: verdienste@statistik-bbb.de

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