Sonntag, 22. Januar 2017


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AmCham Germany ruft EU und USA auf, beim Klimaschutz gemeinsame Ziele zu verfolgen

Weltklimagipfel in Kopenhagen

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Anlässlich der UNKlimaschutzkonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 fordert die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (American Chamber of Commerce in Germany, "AmCham Germany") die EU und die USA auf, die Verhandlungen als starke Partner mit gemeinsamen Zielen voranzubringen. Statt über Details in den nationalen Politiken zu diskutieren, muss in den großen aufstrebenden Volkswirtschaften ein unkontrollierter Emissionsanstieg verhindert werden. Dafür sollte die neue deutsche Bundesregierung ihre Führungsrolle innerhalb und außerhalb der EU in Fragen des Klimaschutzes und der Entwicklung von Umwelttechnologien wahrnehmen und klare Ziele und Kriterien für ein internationales Abkommen formulieren.

Engagement aller Staaten und Einigung auf verbindliche Reduktionsziele

Beim Kopenhagener Weltklimagipfel (7. - 18.12.2009) soll ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll vereinbart werden, mit verbindlichen kurz-, mittel- und langfristigen Zielen zur Reduzierung der Treibhausgase. Um ein stabiles, wirksames und für die Weltgemeinschaft gleichzeitig bezahlbares Abkommen zu verabschieden und die Herausforderung des Klimawandels zu bewältigen, müssen sich alle Länder, sowohl die führenden Industrienationen als auch die aufstrebenden Entwicklungs- und Schwellenländer, engagieren.

Schaffung eines marktorientierten Systems basierend auf transparenten Rahmenbedingungen

Hierfür ist es notwendig, dass die internationale Staatengemeinschaft sich auf ein weltweit harmonisiertes und marktorientiertes System mit klaren politischen Rahmenbedingungen einigt. Rechtliche und politische Transparenz sind für Unternehmen und Investitionstätigkeiten unerlässlich und schaffen Anreize für die notwendigen öffentlichen und privaten Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz.

Ein internationales Abkommen muss darüber hinaus die Förderung und Entwicklung neuer Technologien, die Stärkung des Clean Development Mechanism (CDM) und die Gewährleistung vergleichbarer Wettbewerbsbedingungen, eines internationalen Level-Playing Field, beinhalten. Voraussetzung hierfür ist nicht nur die Weiterentwicklung von Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung, vor allem der Entwicklungsländer, sowie die Entwicklung geeigneter Mechanismen zum Technologietransfer, sondern auch die Absicherung von geistigem Eigentum. Nur so wird es möglich sein, Investitionen in ausreichendem Umfang anzuziehen, die die Basis für den nötigen Technologietransfer bilden.

American Chamber of Commerce in Germany e.V.

Mit etwa 3.000 Mitgliedern ist AmCham Germany die größte bilaterale Wirtschaftsvereinigung in Europa. Die Kammer versteht sich als Kommunikationsbrücke zu Investoren in den Vereinigten Staaten. Die Förderung der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen und des Wirtschaftsstandorts Deutschland stehen im Vordergrund.

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