Sonntag, 04. Dezember 2016


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Festlich, fein und supersimpel

Expertentipp "Das perfekte Weihnachtsdinner"

(lifePR) (St. Johann/München, ) Es ist paradox: Genauso unaufhaltsam wie die Zahl der Koch-Shows steigt, boomt der Markt der Fertigprodukte. Immer mehr Menschen sagen von sich selbst, sie können nicht kochen, und immer mehr Kinder kennen Selbstgekochtes nur noch von Oma. Schade eigentlich. Denn Kochen ist mehr als satt werden. Kochen ist Kultur, Gefühl und Ritual - gerade an traditionellen Festtagen wie Weihnachten. Keine Angst vorm Scheitern: Gourmetkoch Michael Strempel kennt die Tipps für ein wundervolles Weihnachtsessen, das wirklich jedem gelingt. Probieren Sie's aus!

Herr Strempel, der berühmte Weihnachtsbraten ist für viele Sehnsucht und Schrecken zu gleich. Immer mehr Menschen trauen es sich einfach nicht mehr zu, ein richtiges Festessen zu kochen.

Diese Sorge ist völlig unbegründet. Für einen schönen Weihnachtsbraten brauchen Sie weder jahrelange Erfahrung noch eine Menge Zeit. Mein Vorschlag: Confit von der Fasanenkeule mit Kartoffelnudeln, Steinpilzen und Rosenkohlblättern als winterlich-grünem Akzent dazu. Das ist ein edles, festliches und trotzdem ganz einfaches Gericht. Die Keule wird einfach mit feinen Gewürzen wie Sternanis, Rosmarin und Wacholderbeeren in den Ofen geschoben und nach nur 45 Minuten fertig wieder rausgeholt. Kein mühsames Tranchieren in der Küche - der ganze Schmortopf kommt direkt auf den Tisch und jeder kann sich selbst bedienen. Die Steinpilze schmecken am besten mit selbstgemachten Nudeln. Keine Angst, auch das geht ganz leicht und macht gerade Kindern richtig Spaß.

Ist Fasan so leicht zu bekommen?

Sie sollten die Keulen auf alle Fälle rechtzeitig bei einem guten Metzger, einem speziellen Wildhändler oder auf dem Markt bestellen. Das Gericht kann aber genauso mit Gänse- oder Entenkeulen zubereitet werden. Ich würde in jedem Fall empfehlen, das Geflügel frisch und nicht tiefgekühlt zu kaufen. Es verliert sonst beim Braten zuviel Wasser und dann haben Sie nur noch die Hälfte auf dem Teller. Außerdem ist das frische Fleisch saftiger und der Geschmack wesentlich intensiver.

Fisch ist ebenfalls ein traditionelles Heilig-Abend-Gericht. Haben Sie auch hier den leichten Tipp?

Loup de mer im Salzteig - genauso einfach und genauso effektvoll wie der Fasan. Der Teig ist supersimpel zuzubereiten, der Fisch wird darin eingeschlagen und 30 Minuten im Ofen gebacken. Die Show beginnt dann auf der Festtafel, wenn die Kruste aufgeklopft und der Deckel abgenommen wird. Das sieht nicht nur eindrucksvoll aus, es verbreitet sich auch ein herrlicher Meersalz-Duft im Raum. Und der Fisch hat durch das Backen im Salzteig natürlich auch ein wundervolles Aroma. Loup de Mer gibt es heute auch frisch im Supermarkt - für Weihnachten würde ich ihn aber sicherheitshalber vorbestellen.

Und dazu?

Die Beilagen werden ebenfalls Begeisterung auslösen: Zum salzigen Aroma des Fisches passt etwas Fruchtig-Süßes: Deshalb habe ich ein Mango-Zuckerschoten-Chutney ausgesucht. Dabei sind nicht nur die Farben ein Gedicht - die Mango ist auch wunderbar für den Winter, weil der intensive Fruchtzucker einfach gute Laune macht. Dazu gibt's noch Polenta-Grissini - ein echter Ankommer. Die Polenta wird gekocht, mit einer Spitztüte aufs Backblech gespritzt und kurz gebacken. Schon können die Stangen wie herkömmliche Grissini in einem Glas auf den Tisch gestellt werden. Das sieht schick aus und schmeckt sehr lecker.

Und was gibt's zur vegetarischen Weihnacht?

Natürlich auch etwas ganz Besonderes: Kartoffelgnocchi mit Kürbis-Ingwerfüllung und Nussbutter, dazu Mohn-Eis in der Parmesantüte - das ist eine klasse Mischung aus Heiß und Kalt. Ich weiß, viele Leute meinen, Gnocchi selber zu machen sei schwierig. Aber glauben Sie mir, wer das richtige Rezept für den Teig hat, kann gar nichts falsch machen. Sie sind höchstens ein bisschen zeitaufwändig. Deshalb würde ich empfehlen, die Gnocchi schon ein paar Tage vor Weihnachten zu machen und einzufrieren. Zum Festessen muss man sie nur ins kochende Wasser werfen und ruck zuck sind sie fertig.

Auch die Beilagen hören sich ganz schön raffiniert an. Schaffen das auch die Küchen-Amateure?

Ja, sicher. Wer keine Eismaschine hat, kauft ein gutes Sahneeis und rührt den gemahlenen Mohn unter. Der passt in die Jahreszeit und hat viele wertvolle Fette, die der Körper gerade im Winter gut brauchen kann. Und das mit der Parmesantüte geht so: Sie hobeln den Käse grob auf ein Backblech und lassen ihn bei 180 Grad schmelzen. Der weiche Parmesan wird dann in einer Tasse oder einem Schälchen auslegt, dort nachgeformt und nach dem Abkühlen gestürzt. Eine Kugel Mohneis rein - das war's.

Wäre noch die Nussbutter zu den Gnocci ...

Auch geht leicht und schnell: Nüsse in Butter anrösten, fertig - ein herrlicher Geschmack. Noch feiner wird es, wenn Sie einen kleinen Tannenzweig mit in der Pfanne anrösten. Der wird zwar nicht mitserviert, entfaltet sein weihnachtliches Aroma aber nicht nur in der Butter, sondern in der ganzen Wohnung.

Haben Sie auch einen Tipp für die passende Tischdekoration?

Das ist Geschmackssache: Dem einen gefällt vielleicht eine ganz natürliche Deko mit Zweigen und Tannenzapfen aus dem Wald. Bei anderen muss es dagegen richtig glitzern mit Kugeln, Engeln und Sternchen. Ich als Koch lasse lieber das Gericht für sich sprechen - mit seinen vielfarbigen Beilagen und seiner Geschmacksvielfalt.

Was ich allerdings einen tollen Tipp finde, ist die duftende Menükarte. Einfach ein Pergament mit flüssigem Eiweiß bestreichen und mit Zimt, Sternanis oder anderen weihnachtlichen Gewürzen dekorieren. Der Eiweiß-Kleber wird nach dem Trocknen wieder unsichtbar. Was bleibt ist das schöne Aroma der Karte.

Michael Strempel kochte bereits in berühmten Luxushotels wie dem St. Moritzer Badrutt's Palace oder dem Berliner Adlon. Heute ist er Küchenchef des Fünf-Sterne-Hotels Alpenpalace im Südtiroler Ahrntal (www.alpenpalace.com). Fortbildungen zum Gourmet-Koch für gesunde Ernährung sowie zum Diät-Koch und seine Mitgliedschaft bei Eurotoque -einer Vereinigung für gesundheitsbewusste Ernährung mit natürlich produzierten Lebensmitteln - machen ihn zum Experten für eine genussvolle Vitalküche.

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