Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Die Paralympischen Spiele

Peking: 6. – 17. September 2008

(lifePR) (München, ) Facts

- Die ersten Paralympischen Spiele fanden 1960 in Rom statt mit 400 Teilnehmern aus 23 Ländern.

- Seit den Paralympics in Seoul 1988 finden die Paralympics jeweils kurz nach den Olympischen Spielen in der jeweils gleichen Stadt statt.

- An den Paralympischen Spielen in Peking 2008 nehmen etwa 4.000 Athleten aus 150 Ländern teil.

- Die Paralympischen Athleten messen sich in 20 Sportarten mit 472 Disziplinen.

- Das Interesse am Paralympischen Sport wächst konstant, so wie auch die Zahl der Zuschauer. 1,8 Mrd. Menschen aus 19 Ländern sahen die Paralympischen Spiele in Athen 2004 im Fernsehen.

- Die Athleten sind in folgende Kategorien klassifiziert: Rückenmarksverletzungen, Amputationen, Sehstörungen, Spastiker, Les autres (Französisch für "die Anderen";beinhalten Athleten mit Behinderungen, die nicht in eine der anderen Kategorien fallen).

Für den Ursprung des Begriffs "Paralympisch" gibt es mehrere Erklärungen. Die eine leitet den Begriff von dem griechischen Wort "para" (neben, bei) ab und weist damit auf einen Wettkampf hin, der parallel zu den Olympischen Spielen stattfindet. Eine weitere Erklärung Verbindet die Worte "Paralyse" (Lähmung) und "Olympics" zu Paralympics.

Es gibt weltweit ca. 500 Millionen Menschen mit einer Behinderung; das sind ungefähr 10 % der Weltbevölkerung. Paralympische Athleten zeigen Leistungen, die denen der Olympischen Athleten in nichts nachstehen, sondern diese teilweise sogar übertreffen: Fünf von zehn Weltrekorden im Gewichtheben werden beispielsweise von Paralympischen Athleten gehalten.

Paralympisches Sportprogramm in Peking

Die Paralympischen Athleten messen sich 2008 in Peking in 20 Sportarten mit 472 Disziplinen:

- Boccia
- Bogenschießen
- Dressurreiten
- Fußball 5-a-side
- Fußball 7-a-side
- Goalball
- Judo
- Leichtathletik
- Powerlifting
- Radrennen
- Rollstuhl-Basketball
- Rollstuhl-Fechten
- Rollstuhl-Rugby
- Rollstuhl-Tennis
- Rudern
- Schießen
- Schwimmen
- Segeln
- Tischtennis
- Sitz-Volleyball

Geschichte der Paralympischen Spiele

Im Jahre 1944 eröffnete Dr. Ludwig Guttmann, auf Bitten der damaligen Britischen Regierung, das "Spinal Cord Injuries Centre", ein Zentrum für Menschen mit Rückenmarksverletzungen am Stoke Mandeville Hospital in Aylesbury, England. Im Rahmen seiner neuen Behandlungsmethoden führte er Sport als wichtigste Form zur Erholung und zur Rehabilitationstherapie für Menschen mit einer Behinderung ein. Der so genannte Rehabilitationssport entwickelte sich schnell zum Freizeitsport und somit im Laufe der Jahre fast zwangsläufig zum Wettkampfsport.

Am 28. Juli 1948, dem Tag der offiziellen Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in London, organisierte Dr. Guttmann den ersten Wettbewerb für Rollstuhlathleten. Diese Spiele gingen als die "Stoke Mandeville Spiele" in die Paralympische Geschichte ein. 1952 nahmen erstmals niederländische Kriegsveteranen an den Spielen teil, woraufhin das
"Internationale Stoke Mandeville Komitee" gegründet wurde; die Spiele wurde erstmalig international.

1960 fanden die ersten so genannten Paralympischen Spiele, im direkten Anschluss an die damaligen Olympischen Spiele in Rom, statt.

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