Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 63623

SUVs als Zugwagen

Wenig Klasse in der Mittelklasse / Beim ADAC-Test hängen VW Tiguan und BMW X3 alle ab

(lifePR) (München, ) Trotz CO2-Debatte ist die Beliebtheit von Geländewagen ungebrochen. Ob sich die familien- und freizeittauglichen Offroader auch als Zugpferde einsetzen lassen, hat jetzt der ADAC getestet: Sechs Mittelklasse-SUVs traten mit angehängtem Wohnwagen gegeneinander an. Nur zwei Modelle verdienen das Urteil "gut", der Rest fährt im Mittelfeld.

Auch mit einem 1 600 kg schweren Caravan am Haken zieht der Tiguan von VW an der Konkurrenz vorbei. Bei insgesamt noch moderatem Verbrauch hat der Testsieger Lob verdient für die wegklappbare Anhängevorrichtung, das Anhänger erkennende Fahrstabilitätsprogramm, die Hill-Hold-Funktion und die elektromechanische Feststellbremse. Einziger Mangel: Keine Ladestromleitung bei der Anhängersteckdose.

Auch der BMW X3 erhält das Testurteil "gut". Der Verbrauch liegt etwas höher als beim Tiguan und der Kofferraum ist nur mittelmäßig groß. Sein hohes Sicherheitsniveau und das Anhänger erkennende ESP bringen dem BMW einen guten zweiten Platz ein. Bestnoten gibt es für das Anfahren am Berg: Mit Hill-Hold-Funktion erklimmt der X3 sogar eine 18-prozentige Steigung mühelos.

Die anderen Testkandidaten liefern nur befriedigende Ergebnisse ab. In dieser Gruppe liegt der Outlander von Mitsubishi vorne: Vorbildliche Verkabelung der Anhängersteckdose, aber wenig Fahrstabilität mangels Anhänger-ESP. Auch das Anfahren am Berg fällt dem Outlander-Gespann schwer. Der Opel Antara ist durchgängig Mittelmaß - einzig das Anhänger-Programm im ESP kann überzeugen. Der Hyundai Santa Fe ist ein Lastentier, jedenfalls was die Kofferraumgröße und maximale Zuladung angeht. Sein Verbrauch im Gespann ist mit 13,8 Litern deutlich zu hoch. Das Schlusslicht im Test ist der Honda CR-V: Fahrkomfort, Zuladung und Anhängevorrichtung sind sehr verbesserungsfähig, auch die Fahrstabilität kann trotz Anhänger-ESP nicht überzeugen.

Unabhängig vom Testergebnis bemängelt der ADAC die immer wieder auftauchenden Probleme mit den Anhängersteckdosen. Hier kann nur der Outlander punkten, der als einziges Fahrzeug im Test über eine Vollverkabelung mit Dauerplus und Ladestromleitung verfügt. Da sollten die anderen Hersteller schnellstens nachziehen. Auch Anhänger erkennendes ESP gehört noch nicht zur Standardausrüstung: Hier besteht Nachholbedarf, vor allem bei Hyundai und Mitsubishi.

Für das Fahren im Gespann bietet der ADAC spezielle Sicherheitstrainings an, bei denen auch das richtige Bremsen und Ausweichen einstudiert wird. Informationen dazu gibt es auf www.adac.de/fahrsicherheitstraining.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Bridgestone Reifen mit Run Flat-Technologie als Erstausrüstung auf Lexus LC 500 / LC 500h

, Mobile & Verkehr, Bridgestone Deutschland GmbH

Lexus hat für den neuen Luxus Coupé LEXUS LC 500 und LC 500h Run Flat-(RFT)-Reifen von Bridgestone gewählt. Das weltweit führende Unternehmen...

TÜV SÜD Tschechien eröffnet DYCOT-Testlabor für OEM in Mittel- und Osteuropa

, Mobile & Verkehr, TÜV SÜD AG

TÜV SÜD hat ein neues Entwicklungslabor für OEM in Tschechien eröffnet. Im Dynamic Component Testing (DYCOT)-Labor können die TÜV SÜD-Fachleute...

Continental: Ohne Winterreifen kann es teuer werden

, Mobile & Verkehr, Continental Reifen Deutschland GmbH

Fahren unter winterlichen Bedingungen ohne Winterreifen kostet Geldbuße und Punkte Versicherunge­n können Schadenskosten bei falscher Bereifung...

Disclaimer