- Pressemitteilung BoxID 332049
Vielfalt als Wettbewerbsvorteil
Beim ersten "Tag der Vielfalt" der Universität Freiburg steht das Thema Behinderung/chronische Krankheit im Mittelpunkt
Dieser Themenkomplex hat mit dem 2007 gewählten Rektorat eine zentrale strategische Bedeutung erhalten. "Die Förderung von Vielfalt ist für uns ein Ziel an sich und ein Wettbewerbsvorteil zugleich. Daher hat die Universität Freiburg ihre Arbeit im Bereich Gleichstellung und Vielfalt grundlegend umgebaut", sagt Vizerektor Prof. Dr. Heiner Schanz, dem das Feld zugeordnet ist. "Wir haben ein neues Managementkonzept eingeführt, das alle relevanten Einrichtungen, Aufgaben und Maßnahmen integriert, und das Thema Gleichstellung um das Thema Vielfalt erweitert."
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Universität derzeit der Dimension "Behinderung/chronische Krankheit", von der etwa 160 Mitarbeitende und schätzungsweise 1.800 Studierende betroffen sind. 2010 hat sie den Arbeitskreis Barrierefreiheit gegründet, in dem interne Expertinnen und Experten zum Thema "Behinderung" unter dem Vorsitz des Vizerektors zusammenkommen. Zudem hat die Albert-Ludwigs-Universität das Projekt "Internetportal Barrierefreiheit" gestartet, um die universitären Gebäude im Hinblick auf Barrierefreiheit zu erfassen und die Informationen auf den Internetseiten der Universität zielgruppenspezifisch aufzubereiten. Damit sollen Sehbehinderte und Mobilitätseingeschränkte die Möglichkeit erhalten, sich den passenden Weg in und durch die Gebäude zu suchen.
Um Beschäftigte und Studierende für die Thematik weiter zu sensibilisieren, veranstaltet die Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Freiburg heute ihren ersten "Tag der Vielfalt". Die Veranstaltung widmet sich in diesem Jahr ebenfalls der Dimension "Behinderung/chronische Krankheit". Im Mittelpunkt stehen die Sensibilisierung und Schulung von Mitgliedern der Hochschule im Hinblick auf einen barrierefreien Zugang zu universitären Gebäuden, Räumen, Services und zum Lehrbetrieb. Die Schulung erfolgt im Rahmen des internen Fort- und Weiterbildungsprogramms und soll insbesondere Mitarbeitende des Hausdiensts und der Studienorganisation erreichen, da diese regelmäßig mit Studierenden mit Behinderung oder chronischen Krankheiten Kontakt haben.
Darüber hinaus richtet sich die Veranstaltung an die gesamte universitäre Öffentlichkeit. Ein Parcours mit drei Stationen zu den Themen Sehbehinderung, Hörbehinderung und Mobilitätseinschränkung macht Handicaps und Barrieren im Hochschulalltag für alle erlebbar - unter anderem mit Augenbinden, Hörsimulationen und Rollstühlen. Die vierte Station ist ein Infostand, an dem sich die Ansprechpartner der Universität und des Studentenwerks vorstellen. An jeder Station berichten betroffene Studierende und Beschäftigte von ihren Erfahrungen und beantworten Fragen. Das Programm schließt mit einem internen runden Tisch zum Thema "Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden - Möglichkeiten und Grenzen".
weitere Informationen: www.vielfalt.uni-freiburg.de
Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren
Klonen weltweit verbieten
, Gesundheit & Medizin, Kolpingwerk Deutschland
"Das Klonen von menschlichen Embryonen ist und bleibt ethisch völlig unvertretbar. Dabei kann es nicht darauf ankommen, welches Ziel durch das Klonen verfolgt wird....
Kundenbefragung: Gesetzliche Krankenversicherungen
, Gesundheit & Medizin, DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität GmbH & Co. KG
Gesetzliche Krankenkassen (GKV) sollen mehr leisten als nur die Kostenübernahme für die medizinische Versorgung ihrer Mitglieder. Die Versicherten erwarten ebenso...
Bayer beantragt Zulassung für Entwicklungspräparat Riociguat für die Behandlung von Patienten mit chronisch-thromboembolischem Lungenhochdruck in Japan
, Gesundheit & Medizin, Bayer HealthCare AG,Leverkusen
Bayer HealthCare hat in Japan den Zulassungsantrag für das oral wirksame Entwicklungspräparat Riociguat zur Behandlung der chronisch-thromboembolischen pulmonalen...



