Sonntag, 11. Dezember 2016


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Internationaler Informationsaustausch zum Thema Wohngesundheit

Delegation japanischer Wissenschaftler zu Gast beim IUK und Sentinel-Haus Institut Freiburg

(lifePR) (Freiburg, ) Am 25. und 26. August 2008 treffen sich auf Einladung des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene (IUK) am Universitätsklinikum Freiburg und des Sentinel-Haus Instituts hochrangige Wissenschaftler und Experten aus Japan, der Schweiz und Deutschland, um wechselseitig Erkenntnisse und Erfahrungen aus ihren jeweiligen Projekten zum Thema gesundes Wohnen auszutauschen.

Die Gäste aus Japan sind sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Chiba, die dort unter der Leitung von Prof. Dr. Chisato Mori an einer der wichtigsten Forschungsinstitutionen zum Thema emissionsarmes Bauen in Japan tätig sind. Sie treffen in Freiburg die Experten für Wohnmedizin und Innenraumtoxikologie des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum sowie die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des Sentinel-Haus Instituts, darunter Dr. Frank Kuebart, Leiter des eco-Instituts in Köln, Dr. Frank Bartram, Vorsitzender des deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner und Reto Coutalides, Leiter der Bau- und Umweltchemie AG in Zürich.

Dass die japanischen Experten Freiburg als Ziel ihrer Europareise gewählt haben, ist kein Zufall. Denn mit dem Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene und dessen Direktor, Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann, sowie mit dem Sentinel-Haus Institut hat sich Freiburg zu einem der wichtigsten Wissenszentren im Bereich Wohngesundheit entwickelt. Am IUK werden sowohl grundlagenwissenschaftliche wie auch praxisorientierte Forschungsprojekte zu den Beziehungen zwischen Innenraumluftfaktoren und gesundheitlichen wie auch toxikologischen Wirkungen durchgeführt. Emissionen organischer Stoffe stehen dabei ebenso im Fokus wie allergene Feinstäube und Schimmelpilze. Im September wird am IUK eine Abteilung für Wohnmedizin mit Beratungs- und Analyseeinheiten ihre Arbeit aufnehmen.

Das Sentinel-Haus Institut setzt die wissenschaftlichen Ergebnisse des universitären Forschungsbereichs, etwa zur Wirkung von flüchtigen organischen Stoffen (VOC) sowie weiteren Schadstoffen in der Innenraumluft auf die menschliche Gesundheit, in konkrete wohngesunde Bauvorhaben um. Ein Beispiel ist das Mehrfamilienhaus "Vogelnest" im Stadtteil Vauban, eines von zwei Demonstrationsobjekten eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bezuschussten Forschungsprojektes, für das das Sentinel-Haus Institut das führende Konzept zum garantiert gesunden Wohnen in Deutschland entwickelt hat. Die japanischen Gäste werden das "Vogelnest" im Rahmen ihres Aufenthaltes besuchen.

Das in Freiburg erfolgreiche Zusammenspiel von wissenschaftlicher Forschung und praktischer Umsetzung wird von den japanischen Wissenschaftlern und Experten in vergleichbarer Weise praktiziert: Zusammen mit zwei Fertighausherstellern und einem Produzenten von Schul- und Büromöbeln hat das Department of Bioenvironmental Medicine der Universität Chiba unter der Leitung von Prof. Mori vier emissionsarme Häuser gebaut, die den Patienten und Besuchern eines Krankenhauses zur Verfügung stehen und deren Emissionen und deren Wirkung auf die Bewohner wissenschaftlich untersucht werden. Auch die Emissionen von Möbeln und Innenausstattungen und ihre Wirkung auf die Gesundheit von Schulkindern ist ein Forschungsschwerpunkt in Chiba.

Der Besuch der Delegation japanischer Wissenschaftler dient vor allem dem wissenschaftlichen Austausch über die jeweiligen Forschungsprojekte. Themenschwerpunkte sind die toxikologische Wirkung von VOC auf die menschliche Gesundheit, die Prüfung von Baustoffen, Messmethoden für Innenraumluftanalysen sowie Richt- und Grenzwerte in Europa und Japan.

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