Mittwoch, 18. Januar 2017


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Fit für Ausbildung - das kann die Arbeitsagentur für Dich tun

(lifePR) (Leipzig, ) Die Agentur für Arbeit Leipzig bietet Jugendlichen, die eine Ausbildung suchen, aber noch unsicher in ihrer Wahl des Ausbildungsberufes sind mehrere Möglichkeiten, sich auf die Ausbildung vorzubereiten.

"Es kommt darauf an, die individuell geeignete Unterstützung und Förderung für jeden Einzelnen zu finden, denn es müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein", erläutert der Pressesprecher der Agentur für Arbeit Leipzig Hermann Leistner.

Da gibt es zum einen das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ), das den Jugendlichen fachbezogenes Wissen mit Inhalten des ersten Ausbildungsjahres an einer Berufsschule vermittelt. Die Voraussetzungen dafür sind, dass die allgemeine Schulpflicht von neun Jahren erfüllt ist, ein Schulabschluss erworben wurde und der Jugendliche das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Weiterhin gibt es das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ). Dieses steht u.a. Jugendlichen ohne Schulabschluss und nach Erfüllung der Schulpflicht offen. Den Unterricht gibt es an einer Berufsschule und er dauert ein Jahr. "Dabei erwerben die Jugendlichen Grundkenntnisse in ausgewählten Bereichen, wie Wirtschaft, Technik oder Hauswirtschaft", so Leistner. Sogar das Nachholen des Hauptschulabschlusses ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Als drittes gibt es die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) der Bundesagentur für Arbeit. Diese sollen Jugendliche vorrangig auf die Aufnahme einer Ausbildung vorbereiten und Alternativen zum Wunschberuf entwickelt lassen.

Seine praktischen Stärken und Vorzüge kann jeder am besten in einer Einstiegsqualifizierung (EQ) beweisen. Es geht darum, in einem betrieblichen Praktikum, in dem der Jugendliche bis zu zwölf Monate in einem Betrieb mitarbeitet Grundkenntnisse in dem ausgewählten Beruf zu erwerben. "Dort können sich der mögliche spätere Ausbildungsbetrieb und der potenzielle Azubi richtig gut gegenseitig beschnuppern. Und immer wieder gelingt es auch, dass die vielleicht weniger guten Schulnoten hinter die praktischen Fähigkeiten und die persönlichen Vorzüge zurücktreten und am Ende beide doch einen Ausbildungsvertrag unterschreiben", so Leistner über die Vorteile des EQ.

Bei benachteiligten Jugendlichen, die beispielsweise eine Lernbeeinträchtigung haben, kann die Arbeitsagentur die Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) fördern. Über den Einstieg in eine solche Ausbildung berät der jeweilige Berufsberater.

Auch während der Ausbildung hilft die Arbeitsagentur. "Wer Probleme mit den Unterrichtsfächern bekommt, der kann Nachhilfe durch die Förderung mit Ausbildung begleitenden Hilfen (abH) bekommen", so Leistner. Diese helfen in Gruppen oder auch im Einzeltraining, schulische, fachpraktische oder persönliche Probleme in der Ausbildung zu überwinden.

Weiter Informationen unter www.arbeitsagentur.de.

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