Sonntag, 04. Dezember 2016


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Formel-1-Boliden erobern die Nordschleife zurück

ADAC Eifelrennen vom 26. bis 28. September 2008

(lifePR) (Köln, ) Beim Revival des ADAC Eifelrennens vom 26. bis 28. September kehrt die Formel 1 auf die legendäre Nordschleife des Nürburgrings zurück. Denn die traditionsreichste Veranstaltung auf der Eifelstrecke knüpft ab diesem Jahr als Oldtimer-Event an ihre über 80-jährige Geschichte an und präsentiert dabei auch Grand-Prix-Boliden: Mit den 20 Startern der historischen Formel-1-Meisterschaft der FIA (für Fahrzeuge der Baujahre 1966 bis 1985) ist die "Königsklassse" der historischen Motorsportserien zu Gast und wird am Samstag (27. September) zu Revival-Runden auf der Nordschleife starten. Daneben gibt es es zwei Rennläufe des Championats, die Samstag und Sonntag jeweils auf dem Grand-Prix-Kurs stattfinden. In eine noch frühere Epoche der Formel 1 entführt außerdem das Starterfeld der Heckmotor-Grand-Prix-Fahrzeuge der Jahre 1958 bis 1965 - sie werden neben zwei Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs samstags und sonntags gleich mehrfach zu Revivalfahrten auf der Nordschleife zu sehen sein. Alle wichtigen Informationen rund um das ADAC Eifelrennen gibt es im Internet unter www.adac-eifelrennen.de.

Nicht nur die Klassiker aus der Spitze des Formelsports sind beim Eifelrennen zu Gast: Mit einem prall gefüllten historischen Formel-Junior-Feld wird an das 50. Jubiläum der Nachwuchsmonoposti erinnert. Über 40 Fahrzeuge werden sich bei diesem Rennen ein Stelldichein geben und an die Zeiten erinnern, als die "jungen Wilden" auf jenen Fahrzeugen ihr Handwerk lernten, die der legendäre Wolfgang Graf Berghe von Trips aus Italien importiert hatte. Schließlich fand auch das erste Formel-Junior-Rennen auf dem Nürburgring beim Eifelrennen statt: 1959, ein Jahr nach dem Debüt der Formel in Italien, wurde auf der Südschleife der Eifelstrecke ein Formel-Junior-Rennen als Teil einer "Werbetour" veranstaltet, mit dem der Rennbaron aus Kerpen die Monoposti populär machte. Aber auch viele weitere Formel-Legenden werden beim ADAC Eifelrennen wieder lebendig - bis hin eben zu den Formel-1-Fahrzeugen, die in einer einzigartigen historischen Bandbreite zu sehen sind. In die Historie der Heckmotorfahrzeuge, die großen Zeiten von Jack Brabham, Graham Hill oder eben von Trips, entführt das Starterfeld der Grand-Prix-Wagen von 1958 bis 1965. Es war die goldene Ära von Cooper, BRM und Lotus, die später abgelöst wurden von jenen Fahrzeugen, die in der historischen Formel-1-Meisterschaft der FIA zu sehen sind. In ihr präsentieren sich seltene Monoposti wie ein Zwölfzylinder-Matra-Formel-1-Wagen und wecken Erinnerungen an Fahrerlegenden wie Niki Lauda, James Hunt oder Emerson Fittipaldi, die ihre WM-Läufe noch bis 1976 auf der Nordschleife austrugen. An genau jene legendären Rennen erinnern die Starterfelder der Grand-Prix-Boliden mit Revivalfahrten durch die legendäre "Grüne Hölle".

400km-Rennen ist sportlicher Höhepunkt für Tourenwagen und GTs
Praktisch durchgängig wird beim ADAC Eifelrennen von Freitag (26. September) bis Sonntag (28. September) Programm auf dem Grand-Prix- Kurs und der Nordschleife geboten. Zu sehen gibt es dabei die Rennen der sportlich-ambitionierten Fahrer ebenso, wie die etwas gemächlicheren Gleichmäßigkeitsprüfungen. Vom liebevoll gepflegten Schnauferl aus der Privatgarage bis zum kostbaren Schaustück aus dem Werksmuseum bedeutender Hersteller wird jeder historische Bereich abgedeckt. Neben den Zuschauerplätzen entlang der Strecke ist das Fahrerlager der zweite Hauptanziehungspunkt: Hier präsentieren sich die Starterfelder, Händler bieten Literatur und standesgemäße Accessoires, hier ist häufig Zeit für einen Benzinplausch und für die Fotosafari. Besonders das historische Fahrerlager der Eifelstrecke wird dabei wohl viele Besucher anlocken, denn vor der originalgetreuen Kulisse des weltweit einzigen erhaltenen Original-Paddocks präsentieren sich die ältesten und kostbarsten Fahrzeuge des Wochenendes. Neben Schaustücken aus dem Mercedes-Benz-Werksmuseum - darunter auch ein von Jochen Mass pilotierter W154-Silberpfeil von 1938 - trifft sich hier der Classic Drivers Club. Rund 80 Vorkriegsfahrzeuge sind hier zu bestaunen, für die ebenfalls am Samstag und am Sonntag Demorunden auf der Nordschleife angesetzt sind. Zusätzlich begeben sich die Fahrzeuge am Sonntagmorgen auf eine Entdeckungstour, die über die Eifellandstraßen bis in die Gegend um Niedeggen führt: Dort werden Teile des alten, über 33 km langen Rundkurses befahren, der in den frühen 20er-Jahren Schauplatz der ADAC Eifelrundfahrt war. Mit dieser Veranstaltung begann 1922 die Geschichte des Nürburgrings und des ADAC Eifelrennens.

400km-Rennen ist sportlicher Höhepunkt für Tourenwagen und GTs
Einer der sportlichen Höhepunkte beim ADAC Eifelrennen ist das 400km-Rennen, das in zwei Abschnitten am Samstag- und Sonntagmorgen ausgetragen wird. Hier dürfen Tourenwagen und GTs der Jahrgänge ab 1945 an den Start gehen, die sich im Wesentlichen aus drei Klassiker-Rennserien rekrutieren. Die Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR), die ADAC Classic Trophy und die Starter der "Triumph Competition & British GT" tragen die Rennen gemeinsam aus und sorgen damit für ein volles Starterfeld mit riesiger Markenvielfalt und sportlichem Anspruch. Fahrzeuge etwas jüngeren Datums sind im Rennen der GTC / TC zu sehen, deren Starterfeld bis zum Baujahr 1981 reicht. Zwei Rennen auf der Grand-Prix-Strecke stehen für die GTs und Tourenwagen an.

Noch Startplätze frei für Gentleman Drivers mit sportlichem Herz
Für Besucher und Fahrer besonders attraktiv sind außerdem die beiden Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP), die die Organisatoren des ADAC Nordrhein ausgeschrieben haben. Jeweils drei Mal gehen die Starter hier auf die Nordschleife - eingeteilt in die Baujahre 1900 bis 1965 (GLP 1) und 1966 bis 1978 (GLP 2). Und da es hier nicht um Ausbremsmanöver und den Fight um Positionen geht, sondern um den Kampf gegen die Uhr, findet sich ein hoch interessantes Starterfeld zusammen. Denn die Pr ü f u n g e n eignen sich perfekt für all jene Piloten, die ihr historisches Gefährt zügig bewegen wollen, ohne das Risiko von Blechschäden hinnehmen zu wollen. Noch bis Ende August läuft die Nennungsfrist für die Starterfelder, die sich allerdings zusehends füllen: Die Besucher dürfen sich auf ein Stelldichein schöner Fahrzeuge freuen.

Clubtreffen der Oldtimerfreunde
Eine besondere Bereicherung des ADAC Eifelrennens stellen die Liebhaberclubs dar, die sich im Rahmen der Veranstaltung treffen. Viele Oldtimerfreunde, für die eigene Flächen im Fahrerlager reserviert sind, nutzen die spätsommerliche Gelegenheit für einen Saisonausklang. Neben dem Treffen Gleichgesinnter und der Chance, im Rahmen einer eigens eingerichteten Club-GLP auch die Nordschleife einmal unter die Räder zu nehmen, ist aber auch die Präsentation der Aktivitäten ein traditioneller Bestandteil. Für die Besucher bedeutet dies, dass das Areal mit den rund 20 Clubs und voraussichtlich gut 200 Fahrzeugen zu einer zusätzlichen Attraktion wird. Denn hier werden liebevoll gepflegte Fahrzeuge präsentiert, die zu Fotosessions und Fachsimpelei einladen. Neben Clubs wie der Scuderia Colonia, der Scuderia Lufthansa Classico oder dem IAC Wiesbaden, die für alle Marken offenstehen, sind auch eine Reihe hoch interessanter Vereinigungen vertreten, die sich der Pflege eines bestimmten Modells oder eines Fabrikats verschrieben haben. Markenlubs mit Schwerpunkt auf Alfa Romeo, Austin Healey, CN Cobra, Ford, Morgan, MG, Marcos und Porsche sind vertreten und bieten für wirklich jeden automobilen Geschmack sehenswerte Schaustücke.

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