Samstag, 10. Dezember 2016


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Wer friert, sollte auf Alkohol verzichten

(lifePR) (Berlin, ) Wer friert, sollte auf Alkohol verzichten, denn Glühwein oder Schnaps wärmen nur kurzfristig. Alkohol erweitert die Blutgefäße in der Haut, gleichzeitig zieht der Körper aber das Blut von den inneren Organen ab. Im Extremfall werden diese nicht mehr ausreichend versorgt, eine Unterkühlung droht. Wintersportler sollten sich deshalb lieber mit alkoholfreien Getränken aufwärmen. Ingwertee etwa fördert die Durchblutung und wärmt durch seine Schärfe. "Bei Unterkühlungen oder Erfrierungen auf keinen Fall Alkohol zu trinken geben! Über die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten sich Wintersportler genau informieren, denn hier passieren aus Unwissenheit leicht Fehler", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Beim Verdacht auf eine Erfrierung sollte sofort der Notarzt gerufen werden.

Eine Unterkühlung zeigt sich unter anderem durch Müdigkeit oder Steifwerden der Arme und Beine. Bei extremer Kälte sind Erfrierungen möglich. Erfrorene Körperstellen sind weiß-grau, später bilden sich Blasen. Ohren, Nase, Zehen oder Finger sind besonders gefährdet. Erfrorene Körperteile dürfen nicht massiert oder mit Schnee abgerieben werden. Das könnte die Gewebeschäden verstärken. Erfrierungen sollten grundsätzlich so langsam wie möglich aufgetaut werden. Die Betroffenen zuerst in Decken einwickeln und etwas Warmes zu trinken geben! Durch eine zu schnelle Erwärmung kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. In vielen Apotheken startet die Kampagne "Die Winterspiele sind eröffnet!". Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ist Co Partner der deutschen Olympiamannschaft und Nationaler Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes.

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