Freitag, 20. Januar 2017


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Düwel vor Sandhausen: "Müssen unser Ding durchziehen!"

(lifePR) (Berlin, ) Am Sonntag, dem 02.08.2105 gastieren die Union-Profis in der Kurpfalz beim SV Sandhausen. Der Anpfiff im Hardtwaldstadion erfolgt um 15:30 Uhr.

Am zweiten Spieltag steht für die Elf von Trainer Norbert Düwel das erste Auswärtsspiel der noch jungen Saison auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz war mit drei Punkten Abzug in die Spielzeit gestartet und konnte das Punktekonto mit einem bemerkenswerten 3:1-Erfolg bei Eintracht Braunschweig direkt zum Saisonstart ausgleichen.

So befindet sich der SVS kurioserweise ohne Punkte, dafür aber mit einem positiven Torverhältnis im Aufwind und konnte eine deutliche Duftmarke setzen. "Sandhausen hat einen spielstarken Eindruck hinterlassen. Wir werden auf eine gut organisierte und laufstarke Mannschaft treffen, die auf einigen Positionen sehr interessant besetzt ist", so Norbert Düwel, der seiner Mannshaft eine schwere Aufgabe in Aussicht stellt.

In den Vorschusslorbeeren, überreicht von Trainerkollege Schwartz, indem dieser Union unter den Top 3 der Liga lobte, sieht Cheftrainer Düwel lediglich eine Nebelkerze: "Ich könnte das umdrehen und sagen, dass Sandhausen mit Braunschweig eine Topmannschaft geschlagen hat und auf dem Papier und vom Ergebnis her Favorit ist. Dass man sich die Favoritenrolle gegenseitig zuschiebt ist Geplänkel."

Der Union-Trainer schaut lieber auf die eigenen Mannschaft und fordert: "Wir müssen unsere spielerischen Qualitäten mehr in den Fokus rücken, als es in den letzten Duellen mit Sandhausen der Fall war." Überhaupt konnten die Köpenicker in ihrer Historie noch nie in Sandhausen gewinnen (2 Niederlagen, 2 Remis in Liga 2 und 3). Doch dieses Mal könnte es klappen, glaubt der gebürtige Bayer Düwel: "Wir sind gewarnt und wissen was auf uns zukommt. Wir müssen unser Ding einfach durchziehen!"

Auch wenn das Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf in der Vorwoche durch den späten Ausgleich einen faden Beigeschmack besaß, so konnte Coach Düwel trotzdem wertvolle Lehren daraus ziehen: "Wir wissen was wir gegen Düsseldorf wirklich gut gemacht haben. Das war offensichtlich noch nicht alles, sonst hätten wir drei Punkte im Stadion behalten. Wir wissen, was wir in Sandhausen schuldig sind", erwartet der 47-Jährige eine klare Steigerung seiner Elf.

Stephan Fürstner hatte am Donnerstag Probleme im Bereich der Adduktoren beklagt und konnte nicht trainieren. Die dosierte Trainingseinheit am Freitag konnte der defensive Mittelfeldakteur allerdings wieder vollumfänglich absolvieren. Doch ein Fragezeichen bleibt: "Ob Stephan im Spiel in Sandhausen mitwirken kann, werden wir nach dem Abschlusstraining wissen", so Düwel, der zum Abschluss versicherte: "Darüber hinaus hat kein Spieler Probleme."

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